Johannes Herrmann Verlag


Kölner Arbeiten zu Sprache und Kultur

Herausgegeben von Prof. Dr. Angelika Hennecke, Technische Hochschule Köln




Titel Peru Sprachen

Elisabeth Henk:

Indigene Sprachen in Peru

September 2016

   
       
Titel Online-Marketing

Britta Fischenich:

Online-Marketing für freiberufliche Übersetzer

August 2013

Titel Osten

Angelika Hennecke:

Der Osten bleibt schwierig

Januar 2012

       
Titel Dolmetscherausbildung

Nadine Assfalg:

Dolmetscherausbildung in Hispanoamerika

Januar 2011

Titel Lunfardo

Silvia Ivanuscha-Gómez:

Der argentinische Lunfardo

Januar 2010

       
Titel Peru

Elisabeth Henk:

Rassismus in Peru

Januar 2010

Titel Werbung

Franziska Klink:

Kultur in der Werbung

Dezember 2008

       
Titel Kolumbien

Franziska Schmidt:

Zwischen staatlicher und parastaatlicher Gewalt

November 2008

Titel Yanito

Andrea Neidig:

Englisch und Spanisch im Kontakt

Mai 2008

       





Der Gegenstand der Sprach- und Kulturwissenschaft bewegt sich immer stärker im Spannungsverhältnis zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Bedingt durch die wachsende Europäisierung und Internationalisierung erlangen kulturelle Aspekte in allen Kommunikationsbereichen ein größeres Gewicht. Die intra- und interkulturellen Interaktionsprozesse vollziehen sich dabei über die Beschäftigung mit Texten. Texte als Produkte der tätigen Auseinandersetzung des Individuums mit der Welt zu verstehen, kann helfen, ihre Wirkungsabsichten zu durchschauen und damit auch die in ihnen transportierte Ideologie transparent zu machen. Damit wächst zugleich die gesellschaftliche Rolle von Sprache und die Verantwortung derer, die sich damit beschäftigen. Insofern versteht sich eine interdisziplinäre Kultur- und Sprachwissenschaft sowohl als theoretische als auch als angewandte Wissenschaft, welche die genannten Prozesse durch kritische Untersuchungen begleiten und der Praxis Impulse geben soll. Eine moderne interdisziplinäre Sprach- und Kulturwissenschaft soll sich durchaus „einmischen“ in gesellschaftliche Prozesse und mit ihren Mitteln dazu beitragen, Prozesse der Konstruktion und Rekonstruktion von Wissen, Macht und Ideologie aufzudecken und bewusst zu machen und sich nicht nur auf das neutrale Feld syntaktisch-semantischer Strukturanalysen zurückziehen.

Jungen NachwuchswissenschaftlerInnen soll mit dieser Reihe ein Forum für ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten gegeben werden, welche oftmals durch einen unverstellten, offenen Blick beeindrucken und Fragestellungen bearbeiten, die der methodischen Vielfalt sowie der Forderung nach gesellschaftlicher Relevanz der Forschung und einer fachübergreifenden Perspektive gerecht werden.


Prof. Dr. Angelika Hennecke